EDITH SCHÖPFER KOLLY


Nach all den Jahren des begeisterten Übens und Erfahrens der Yogainhalte, weiss ich heute, dass ich nichts weiss. Ich bin ruhiger und zufriedener geworden, auch wenn es manchmal in mir stürmt. Jeder Tag bringt ein neues Einlassen in die Übungen und den Versuch im Leben, mit dem zu sein, was ist.


MEIN YOGASTIL IM GRUPPENUNTERRICHT

Ich unterrichte seit 1996. Im Yoga gilt es den Körper, den Atem, den Geist, vor allem aber das Herz zu erreichen. Deshalb finden alle Elemente: Asanas, Pranayamas, Meditation, aber auch die Mantras und die Philosophie immer wieder ihren Platz im Unterricht. Ich lege Wert darauf Übungen so aufzubauen, dass strengere oder einfachere Varianten ausgeführt werden können. Somit wird es möglich, in den selbstgewählten Herausforderungen kraftvoll aufzublühen. Yoga ist ein Genuss.

Innere Bilder - sinnliche Eindrücke

Der Mensch legt alles Erlebte als Eindrücke - innere Bilder - in sich ab: Sinnliche Eindrücke im Körper, sprachliche im Geist, emotionale in den Gefühlsschichten. Das heisst, das Kind in seiner Liebesbedürftigkeit lässt sich prägen und kann nicht mehr unterscheiden, was seins ist und was nicht. Zunehmend ist der heranwachsende Mensch gehindert im Jetzt, sich selber zu sein.

Die Erfahrungen mit den Kindern in der Schule machten mich sensibel für diese Thematik. Yoga gab mir Werkzeuge in die Hand, welche das Denken, die Psyche und den Körper von diesen Unruhestiftern aus der Vergangenheit befreien. Gefestigt durch die eigene Erfahrung, wechselte ich vom Schulzimmer zum Unterrichten von Yoga für Erwachsene.

 


Auch die Integrative Imagination arbeitet an der Erlösung von störenden Eindrücken. Sie erreicht die komplexen Bewusstseinsinhalte mit Reisen zu den inne liegenden Bildern. Ich erkannte darin eine Weiterführung der Absichten des Yoga, zu werden, wer ich bin...und glitt im Aussen in eine weitere Rolle, der Begleiterin von Einzelpersonen.

MEINE AUSRICHTUNG ALS BEGLEITERIn in der integrativen imagination

Während der Imaginationsreise ist meine Aufgabe, präsent zu sein, das Gespräch mit den inneren Wesenskräften einfädeln zu helfen und dessen Fluss zu unterstützen. Ich erteile keine Ratschläge. Es werden keine Interpretationen gemacht. Ich bemühe mich, eine respektvolle Art des Umganges zwischen einzelnen Wesenskräften, aber auch zwischen der reisenden Person und ihren inneren Bildern anzuregen. Alles darf sich so zeigen, wie es ist. Diese Akzeptanz ist das Tor zur Veränderung.


Alle Einblicke und eigenen Prozesse förderten mein Vertrauen in die universellen Gesetzmässigkeiten und bildeten Kraft und Freude in mir aus, meinen Platz in der Aussenwelt als Yogalehrerin für Gruppen und Einzelpersonen und Begleiterin in der Integrativen Imagination für Erwachsene und Kinder klar einzunehmen.